Thursday, 14 November 2019
 

Wer's glaubt, wird selig.
Die Versuchung der Frömmelei - Nachdenken über das Dilemma der Unvereinbarkeit von Wille und Religion

Immer mal wieder bricht in den diversen Internetmedien, derzeit ist das allgemein favorisierte Facebook, eine Debatte über das Für und Wider von Religionen los, die sich schnell zu Debatten über Sinn und Unsinn des Glaubens an und für sich ausweiten. Eins der größeren Probleme dieser Debatten ist, dass es den meisten Diskutanten selten gelingt, zwischen Religion und Religiosität unterschieden, zumindest gelingt es nicht, diesen Unterschied in der Argumentation zu berücksichtigen.

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Wollen, wünschen, können - oder was?
Ein kleiner Ausflug in die Welt akademischen Unfugs.

Es scheint hierzulande eine Art Mode geworden zu sein - wann immer der philosophierenden Zunft kontemplativ zumute ist, wann immer sie in all der Mühsal, von den harten Lehrstühlen deutscher Universitäten herab der tumben Menschheit Sinn und Zweck ihrer Existenz erklären zu müssen, ein wenig Zeit und Muße findet, neigt sie dazu, sich der Erörtertung des Willens zu widmen und ein Viertelstündchen das zu ventilieren, was sie für den freien Willen hält.

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Was übrigblieb - Sozialismus revisited

Im Jahr 2007 begab ich mich auf eine Fotoexkursion, die mir deshalb besonders wichtig war, weil sich meine nähere Bekanntschaft mit dem MfS und der Umstand, daß man sich dort gehalten sah, mir für eine Weile Kost und Logis in einem ihrer Zuchthäuser angedeihen zu lassen, zum fünfundzwanzigsten Mal jährte.

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Die RAF-Ausstellung im Kunst-Werke Berlin e.V. - Review und Assoziationen

Am 21. April 2005 veranstaltete Mentopia einen Gruppenausflug zur Ausstellung "Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung" im o.g. Kunstverein. Es gab im Vorfeld zu dieser Ausstellung diverse Meinungsäußerungen in der Presse, die sich mit dem Sinn einer solchen Darstellung der RAF-Geschichte generell befaßten und worin es immer auch um die Berechtigung der Mitfanzierung dieser Ausstellung durch den Berliner Senat ging.

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Arthur Koestler
Gestalter und Zeuge in bewegter Zeit

Arthur Koestlers 1946 erschienenes Werk Thieves in the Night (Diebe in der Nacht) ist ein Meisterstück politischer Belletristik und ist - zusammen mit Leon Uris' gut zehn Jahre später erschienenen Exodus der international meistverkaufte zionistische Roman. Das Buch war und ist ebenso erfolgreich wie umstritten - und das ist typisch für den Menschen Arthur Koestler und sein Werk.

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Apokalypsis - Apokalyptik
Erörterung diverser Perspektiven der Rezeption apokalyptischer Texte

Die Medien sind - gerade derzeit wieder besonders intensiv - voll von apokalyptischer Metaphorik. Politiker aller Couleur, Naturwissenschaftler der verschiedensten Fachsparten, Geistliche aller Großkirchen usw., die ihre politisch, wissenschaftlich, moralisch oder ökologisch verbrämten Untergangsszenarios versenden lassen.

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Netzkultur - Anmerkungen zur Kultur des Internet

Dieser Text entstand im Frühjahr 2004 und er ist dem Aufräumen nicht zum Opfer gefallen, weil er eine Zeit illustriert, als mit dem Netz noch die Vorstellung verbunden war, es sei ein Ort des öffentlichen Diskurses auf Augenhöhe und ein Raum des Informationsaustauschs und der geistigen Auseinandersetzung, der die Welt eine bessere werden lassen könnte. Entsprechend enthusiatisch waren die Erwartungen und der Umgang mit dem Netz. Das ist passé, die Leaks des Edward Snowden haben klar gemacht, dass wir seinerzeit einer Illusion nachhingen. Die hemmungslose Machtgier der Eliten wollten es anders, und das vermutlich von Anfang an. Auch wenn manche Autoren wie Sascha Lobo dagegen anschreiben - die Zeiten der Hoffnung sind vorbei. Das macht auch ein anderer Aspekt deutlich, nämlich dieser: Damals, in der Zeit vor Facebook und WhatsApp, umfasste ein durchschnittliches Posting 400 bis 500 Worte und nicht nur 5, wie das heute die Regel ist. Damals nannte man vehement geführte Auseinandersetzungen Flamewar und am Ende waren nicht selten kleine, literarische Meisterwerke zu bestaunen. Heute heißt das Shitstorm und am Ende ist exakt das übrig - ein großer Haufen Scheiße. Lesen Sie also den Text als Zeugnis der Illusionen einer vergangenen Zeit.

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Der Wille? Der Wille!

Nihil aliud a voluntate est causa totalis volitionis in voluntate.
Nichts als der Wille ist die Gesamtursache des Wollens.

Duns Scotus

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"Denken ohne Geländer" - Hannah Arendt

Es wäre viel gewonnen, wenn wir das bösartige Wort "Gehorsam" aus dem Vokabular unseres moralischen und politischen Denkens streichen könnten. Wenn wir diese Fragen durchdenken, könnten wir ein gewisses Maß an Selbstvertrauen und sogar Stolz zurückgewinnen, das, was frühere Zeiten die Würde oder die Ehre, vielleicht nicht der Menschheit, so doch des Menschen, genannt haben.
Hannah Arendt

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Willensethik

"Willentliches Handeln? Handeln in Verantwortung? Das tue ich doch sowieso..." wird gern gefragt und im selben Atemzug entgegnet, wenn die Sprache auf die Bedingungen und Möglichkeiten menschlichen Handelns kommt. Ist das wirklich so, tut "man", wer immer das sein mag, wirklich das, was er oder sie "will"? Ich will versuchen, einen Ansatz zu einer Ethik des Willens zu skizzieren. Was der Leser daraus bleibt, bleibt natürlich eine Frage seines Willens. :-)

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