Erstellt am Montag, 01. Juli 2019 03:30
Geschrieben von Neidthard Kupfer

Was unsere Jungantifaschisten und Gretaschafe mit Faschisten gemeinsam haben

Wer nicht hüpft, der ist hierzulande bekanntermaßen ein Nazi oder für Kohle oder beides. Wo kommt diese Gesinnungsbekundung durch Massenleibesübungen her? Der Ursprung dieses Irrsinns hat offensichtlich rassistische und/oder faschistische Wurzeln. So gab es Mitte der 2010er Jahre ein solches Phänomen im östereichischen Fußball, als offenkundig rechtsextreme Fans "Wer nicht hüpft, der ist ein Jude!“ bei Spielen gegen israelische Mannschaften skandierten.

"Exkludierende Ideologien im Sport" in Progress, Magazin der Österreichische HochschülerInnenschaft, 16.07.2014

Die wiederum hatten das höchstwahrscheinlich den Massenaufläufen in ukrainischen Städten entlehnt, als im November 2013 das begann, was heute mit dem Euphemismus "Euromaidan" bedacht ist. Dort skandierten die europaenthusiastischen Jungfaschisten beispielsweise im unten gezeigten Video bei einer Kundgebung für die "Eurointegration" im November 2013 in Drohobytsch (es gibt zahlreiche Videos ähnlichen Inhalts aus verschiedenen ukrainischen Städten):

Slawa Ukraine! - Herojam slawa! (Heil der Ukraine! - Heil den Helden!)
Moskaljaku na hiljaku! (Den Moskal an den Galgen!)
Ukraina ze Ewropa! (Ukraine ist Europa!)
Chto ne skatsche toi moskal! (Wer nicht hüpft ist ein Moskal!)

"Moskal is an ethnic slur that means Russian." (Wikipedia) Ob die Gretaschafe das wissen? Höchstwahrscheinlich nicht und falls doch, dürfte es ihnen egal sein, schließlich sind die ukrainischen Faschisten unsere "Freunde".

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